Brian Cherney


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Der kanadische Komponist Brian Cherney (geb. 1942) studierte von 1960 bis 1963 bei Samuel Dolin Kompositionslehre am Royal Conservatory of Music in Toronto. Bei John Weinzweig setzte er seine Studien an der Universität von Toronto fort, wo er sein Kompositionsstudium abschloss und seinen Doktortitel erwarb. Seit 1972 unterrichtet er an der McGill Universität Montreal Kompositionslehre. Brian Cherney komponierte seither mehr als 90 Werke: Orchestermusik, Konzerte, Kammermusik und Stücke für Soloinstrumente. Aufführungen und Übertragungen seiner Werke fanden in Kanada, den Vereinigten Staaten, Südamerika und Japan statt. Aufträge erhielt er u.a. vom Stratford Festival, CBC (The Canadian Broadcasting Corporation), La société de musique contemporaine du Québec, Le nouvel ensemble moderne, L’Orchestre Symphonique de Québec und dem Sinfonieorchester Toronto.
1979 erhielt sein vom CBC in Auftrag gegebenes Trio für Streicher den ersten Preis beim International Rostrum of composers in Paris, 1985 das Werk River of Fire für Oboe d’amore und Harfe den Jules-Léger-Preis für neue Kammermusik.
Eine Monographie über den kanadischen Komponisten Harry Somers, vom Canadian Music Centre in Auftrag gegeben und von der University of Toronto Press veröffentlicht, runden sein Schaffen ab.
Brian Cherney erhielt vom RIAS Kammerchor den Auftrag zur Komposition Die Niemandsrose nach einem Text von Paul Celan.

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