James Wood


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James Wood zeichnet eine ungewöhnlich breite künstlerische Spanne aus. Er ist Gründer und Direktor des hoch geschätzten New London Chamber Choir (NLCC), mit dem er ein umfangreiches Repertoire mit Werken von Josquin bis Xenakis erarbeitet hat. Neben seiner Arbeit mit dem NLCC arbeitet er regelmäßig als Gastdirigent mit dem Netherlands Radio Choir, der musikFabrik, dem Ensemble Champ d’Action und anderen international konzertierenden Ensembles, Orchestern und Chören. James Wood verbindet eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit renommierten Komponisten wie Iannis Xenakis, Mauricio Kagel, Kaija Saariaho, Alejandro Viñao, Steve Reich, Jonathan Harvey und Karlheinz Stockhausen (UA der Engel-Prozessionen aus Licht, Sonntag).

Neben seiner Tätigkeit als Dirigent widmet sich James Wood auch dem Komponieren. Aufträge schließen Werke für das Arditti Quartet, IRCAM, die ARD und die BBC Proms ein. Hauptwerke der letzten Zeit sind u.a. Séance (1996) für Sopran, gemischten Chor, MIDI-Vibraphon und Elektronik, Jôdo (1999) für Sopran, Schlagzeug und Elektronik und Autumn Voices (2001) für Geige und Elektronik. Seine Oper Hildegard (Auftrag der Slagwerk Groep Den Haag, Champ d’Action und NLCC) wurde 2005 sehr erfolgreich in den Kathedralen von Norwich, London, Salisbury and St. David’s uraufgeführt.

James Wood wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1993 mit dem Gemini Fellowship, 1995/6 dem Arts Foundation Fellowship für elektro-akustische Komposition und einem Holst Foundation Award. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen dokumentieren James Woods vielseitiges Schaffen.

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